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Coronakrise: Die Top 7 To-dos für Amazon-Händler [inkl. Checkliste als Download]

SARS-CoV-2 hat einen Durchmesser von 60 bis 140 Nanometer. Das ist ziemlich klein. Und trotzdem vermag dieser Winzling unsere ganze Gesellschaft in Nöte zu bringen. Soziale Kontakte beschränkt, Geschäfte geschlossen, Kitas zu – all diese Maßnahmen sind nicht nur eine große Belastung, weil wir derzeit auf Familie, Freunde und Freizeit verzichten müssen, sondern sie ziehen auch massive wirtschaftliche Probleme nach sich.

Die Politik reagiert und bringt milliardenschwere, historisch bisher einmalige Hilfspakete auf den Weg. Zwar haben Onlinehändler den Vorteil, dass ihr Business praktisch der Inbegriff des Social Distancing ist. Aber auch der E-Commerce leidet unter der momentanen konsumschwachen Zeit. 

Wir haben daher die Top 7 To-dos gesammelt, die Ihnen jetzt helfen, immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel zu haben.

1. To-do: Überprüfen Sie Ihre Kalkulation. 

Als Onlinehändler hat man in der Regel kein eigenes stationäres Ladenlokal, für das man Miete, Energie und sonstige Begleitkosten stemmen müsste. Stattdessen schlagen andere Faktoren wie Lagerkosten, FBA-Gebühren, Verkaufsprovision oder Versandkosten zu Buche. Diese Kosten schmälern am Ende den Gewinn und müssen dementsprechend bei der Preiskalkulation mit einbezogen werden. 

Dabei kann der SellerLogic Repricer gute Dienste leisten, denn dieser stellt eine automatische Gewinnermittlung zur Verfügung. Neben dem Netto-Einkaufspreis und der Mehrwertsteuer berücksichtigt das Tool außerdem 

  • die Amazon-Gebühren und die Verkaufsprovision,
  • die Versandkosten bzw. die FBA-Gebühren,
  • die gewünschte Minimal-Marge und
  • sonstige Gebühren.

Aus diesen Komponenten wird dann die Kalkulation erstellt. Überprüfen Sie unbedingt auch, ob sich bekannte Werte geändert haben. Ist der Einkaufspreis beispielsweise durch die Krise gestiegen oder gefallen, können alle Lieferanten auch liefern? So laufen Sie nicht Gefahr, Ihre Produkte mit einer zu geringen bzw. gar keiner Marge auf Amazon anzubieten oder out of stock zu laufen. 

2. To-do: Optimieren Sie Ihre Arbeitsprozesse. 

Wenn das Geschäft brummt, hat man keine Kapazitäten, um die Arbeitsprozesse anzupassen – gleichzeitig geht dadurch viel Zeit verloren. Nutzen Sie deswegen jetzt die Gelegenheit, um Ihr Business auf Vordermann zu bringen. Sobald der Workload wieder steigt, werden Sie dankbar für die Zeitersparnis sein. Vielleicht wollten Sie schon länger die Zeiterfassung für Ihre Mitarbeiter einführen oder Ihr Lager aufräumen – tun Sie es jetzt!

Aber auch das ein oder andere Tool kann Ihnen helfen, Ihre Prozesse zu optimieren. Mit dem intelligenten und dynamischen SellerLogic Repricer sparen Sie beispielsweise nicht nur Zeit, die Sie an anderer Stelle in Ihr Business investieren können – Sie optimieren auch Ihre Marge. Mit der kostenlosen 14-tägigen Testphase gehen Sie zudem kein Risiko ein: Wenn wir Sie nicht überzeugen, entstehen Ihnen keine Kosten! Die Testphase endet automatisch, sofern Sie die Nutzung nicht verlängern.

3. To-do: Bespielen Sie neue Marktplätze. 

Sie wollten das Absatzpotential anderer Amazon Marketplaces schon die ganze Zeit einmal testen? Dann sollten Sie das jetzt angehen! Das Verkaufen innerhalb der EU ist relativ einfach realisierbar und spült vielleicht zusätzliche Einnahmen in die Kassen, die Sie gerade jetzt dringend benötigen.

Sofern Sie den SellerLogic Repricer nutzen, ist die Anbindung eines neuen Marktplatzes unkompliziert möglich. Insgesamt ist der Repricer für neun Länder nutzbar. Loggen Sie sich dazu einfach ein. In den Einstellungen unter „Amazon Konten“ finden Sie den Reiter „Repricer“, in dem Sie oben rechts neue Marktplätze hinzufügen können. 

Übrigens: Ganz neu dabei ist der niederländische Amazon-Marktplatz. Diesen können auch Bestandskunden 14 Tage kostenlos testen!

4. To-do: Checken Sie Ihre Lagerbestände.

Out of stock zu laufen ist unangenehm, denn nicht nur können dann keine neuen Bestellungen reinkommen, auch auf die Kriterien für den Gewinn der Buy Box wirken sich Lieferprobleme extrem nachteilig aus. Allein deswegen sollten Sie Ihre Lagerbestände im Blick haben und Ihre Warenwirtschaft an einem zentralen Punkt bündeln, um Überverkäufe rechtzeitig zu verhindern und neue Ware ordern zu können. 

Genauso wichtig ist es aber, die FBA-Lagerbestände zu beobachten. Denn Amazon erhebt für Artikel, die sich seit mehr als einem Jahr in einem der Logistikzentren befinden, eine saftige Langzeitlagergebühr. 

„Für Lagerbestand, der sich seit mehr als 365 Tagen in unseren Logistikzentren befunden hat, fällt eine monatliche Langzeitlagergebühr an. Für Nicht-Medienartikel fällt eine monatliche Lagergebühr von 170 € pro Kubikmeter an. Für Medienartikel fällt entweder eine monatliche Langzeitlagergebühr in Höhe von 170 € pro Kubikmeter oder eine Mindestlangzeitlagergebühr in Höhe von 0,10 € pro Einheit an.“

Quelle: Amazon

Die Langzeitlagergebühren werden zudem auf die regulären Lagergebühren aufgeschlagen. Sollten einige Ihrer Artikel auf die 365-Tage-Grenze zusteuern, überlegen Sie sich gut, ob Sie diese hohe Gebühr in Kauf nehmen wollen oder ob es wirtschaftlicher wäre, Amazon mit einer Entfernung bzw. Vernichtung der Ware zu beauftragen.

5. To-do: Fordern Sie die Rückerstattung von FBA-Fehlern an.

Sie haben gerade jetzt kein Geld zu verschenken, schon gar nicht an Amazon! Nutzen Sie deshalb SellerLogic Lost & Found, um alle FBA-Fehler zu finden und eine Rückerstattung anzufordern. Denn dieses Geld steht Ihnen zu, Amazon wird Ihnen aber nichts ohne Aufforderung erstatten. 

Lost & Found analysiert automatisiert Ihre FBA-Berichte und spürt entsprechende Fehler auf. Außerdem bereitet das Tool jeden Fall soweit auf, dass Sie den Anforderungstext nur noch kopieren und ins Seller Central übertragen müssen. So konnten unsere Kunden schon initiale Rückerstattungen im fünfstelligen Bereich erzielen. Und sollte es einmal zu Problemen kommen, hilft Ihnen unser Customer Success kostenlos in der Kommunikation mit Amazon. 

Auch hier gilt: Sie gehen kein Risiko ein! Wir berechnen Ihnen nur dann eine Provision, wenn unser Tool auch tatsächlich FBA-Fehler findet und Amazon diese erstattet! Eine Grundgebühr gibt es nicht!* So kommen im Jahr durchschnittlich mehrere tausend Euro zusammen.

*Grundsätzlich wird die Provision auf Basis der von Amazon erstatteten Gebühren berechnet. Ausnahme hiervon bildet eine verspätete oder ausbleibende Mitarbeit des Nutzers. Verstreichen die vom System genannten Reaktionszeiten, wird die Provision unabhängig von der weiteren Bearbeitung des Falls erhoben.

6. To-do: Beantragen Sie die Soforthilfen von Bund und Ländern.

Sowohl der Bund als auch die Länder haben auf die wirtschaftlichen Auswirkungen von COVID-19 reagiert und milliardenschwere Hilfspakete für Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler beschlossen. Diese müssen auch nicht zurückgezahlt werden. Kleine Unternehmen ...

… mit bis zu fünf Mitarbeitern können bis zu 9.000 Euro erhalten.

… mit bis zu zehn Mitarbeitern können bis zu 15.000 Euro erhalten.

Damit sollen die wirtschaftliche Existenz gesichert und akute Liquiditätsengpässe überbrückt werden. Das Geld können die Antragsteller also beispielsweise für Betriebskosten wie die Miete oder das Gehalt von Mitarbeitern verwenden, nicht aber für die eigenen Lebenshaltungskosten. 

In der Regel sind die Länder für die Bewilligung und Auszahlung verantwortlich. Allerdings darf die wirtschaftliche Schieflage nicht schon vor der Coronakrise bestanden haben, sondern muss ursächlich mit dieser zusammenhängen. Stichtag hierfür ist der 11. März 2020. Die Antragstellung ist noch bis 31. Mai 2020 möglich.

Außerdem haben die meisten Bundesländer eigene Hilfspakete auf den Weg gebracht. In Nordrhein-Westfalen sind z. B. bis zu 25.000 Euro Soforthilfe möglich. Eine gute Übersicht, in welchem Land welche Mittel für wen verfügbar sind, finden Sie unter diesem Link beim Händlerbund.

7. To-to: Nehmen Sie einen KfW-Kredit auf.  

Durch die Schwere der Krise und die Tatsache, dass niemand weiß, wann die Wirtschaft sich erholt, kann es nötig sein oder werden, zusätzlich zu den Soforthilfen einen Kredit aufzunehmen. Das ist über die KfW-Bank vergleichsweise unkompliziert möglich. Die Antragstellung erfolgt jedoch über die eigene Hausbank oder Sparkasse. 

Anders als der Zuschuss von Bund oder Land muss ein Kredit jedoch zurückgezahlt werden und sollte deswegen gut überlegt sein. Auf der einen Seite sollten Sie nicht zu lang abwarten, auf der anderen wäre es ärgerlich, einen Kredit zurückzahlen zu müssen, der letztendlich nicht nötig gewesen wäre. 

Jetzt die Checkliste herunterladen und nichts mehr vergessen!

Hier steht Ihnen der Blogbeitrag als handliche Checkliste

im PDF-Format zum Download zur Verfügung.

Category: Blog, Tipps & Tricks
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