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Darum ist Amazon A+ Content das entscheidende Puzzlestück für eine hohe Conversion Rate!

Bis Juli 2019 war der sogenannte Amazon A+ Content lediglich Vendoren zugänglich. Seller hingegen mussten sich mit dem Enhanced Brand Content (EBC) begnügen. Dieser signifikante Unterschied zwischen Händlern, die direkt an Amazon verkaufen und solchen, die auf dem Marktplatz handeln, existiert nicht länger: Vendoren und Seller gleichermaßen haben nun Zugang zum A+ Content - und das kostenlos! 

Theoretisch könnte jeder Seller, der auch ein Listing verwaltet, Amazon A+ nutzen. Die ansprechenden Inhalte müssen jedoch erstellt werden,  und der Arbeitsaufwand rentiert sich nicht für jede Art von Produkt. Deshalb haben wir uns angeschaut, was Amazon A+ Content überhaupt ist, für wen sich die Mühe lohnt und wie Seller ihre Conversion Rate effektiv steigern können. 

Was ist Amazon A+ Content?

Jedes Produkt, das auf den Seiten des Onlineriesen zu finden ist, besitzt eine eigene ASIN („Amazon Standard Identification Number”) und jeder, der das gleiche Produkt auf Amazon anbietet, reiht sich als Händler in die Liste derer ein, die dieses Produkt bereits verkaufen. Normalerweise kaufen Kunden bei demjenigen Seller, der gerade die Buy Box gewonnen hat. Die jeweilige Produktdetailseite verwaltet in diesen Fällen ein einziger Händler, der meistens der Inhaber der Marke ist.

Anders bei Private Label-Ware. Dabei handelt es sich in aller Regel um Produkte, die oft nur von einem Händler unter der eigenen Brand angeboten werden. Ausnahmen bilden die großen Handelsmarken, die auch von Dritten verkauft werden. Doch auch hier gilt, dass meistens der Markeninhaber die Produktdetailseite - das sogenannte Listing - verwaltet und die Inhalte wie Titel, Bulletpoints usw. bestimmt, die dort ausgespielt werden. Auf dieser Produktseite steht Händlern auch ein Feld zur Produktbeschreibung zur Verfügung, das sie mit bis zu 2.000 Zeichen füllen können. 

Der Amazon A+ Content erweitert diese Produktbeschreibung um weitere 5.000 Zeichen auf insgesamt 7.000 Zeichen, damit Händler ihre Artikel so ansprechend wie möglich präsentieren können. Außerdem lassen sich Produktbilder, Grafiken und sogar Videos einstellen, um dem potenziellen Kunden die Kaufentscheidung so einfach wie möglich zu machen. 

Vendoren steht außerdem die Bezahl-Variante zur Verfügung: Amazon A+ Premium Content. Die Kosten sind zwar nicht zu unterschätzen, Vorteile wie Videoloops, interaktive Inhalte oder ein FAQ-Bereich sind allerdings nur so zu bekommen.

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Ob Sie als Händler das ehemalige EBC für Ihr Produkt nutzen können, hängt also von folgenden Voraussetzungen ab:

  • Sie besitzen laut des Global Catalog Identifier (GCID) die ASIN des Produktes und können die Produktdetailseite editieren.
  • Sie haben Ihre Marke bereits im Amazon Brand Registry Programm angemeldet.
  • Es handelt sich bei Ihrem Produkt nicht um einen Artikel, der in den Kategorien Bücher, Media, Video oder Digital einsortiert ist. Für diese Kategorien stehen keine Erweiterungen zur Verfügung.

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Für wen lohnt sich Amazon A+ Content und wie pusht dieser die Conversion Rate?

Amazon A+ steigert die Conversion Rate!

Normalerweise handeln professionelle Amazon-Händler nicht nur mit dem Artikel einer einzigen ASIN. Stattdessen befinden sich in ihrem Katalog mehrere hundert oder tausend Produkte. Selbst wenn nicht jedes Listing durch diesen Verkäufer selbst verwaltet wird, weil es sich um Handelsware handelt - sollte jede Beschreibung nun von 2.000 auf 7.000 Zeichen erweitert werden, würde das einen immensen zeitlichen und personellen, aber auch finanziellen Aufwand bedeuten. Immerhin sind die wenigsten Händler gleichzeitig auch begnadete Fotografen oder Grafiker. 

Daher gilt es, sich nur für solche Produkte die Mühe zu machen und Amazon A+ Content zu erstellen, die davon auch tatsächlich profitieren und besser konvertieren. Die große Chance liegt hier bei Produkten, die nicht selbsterklärend sind, die besondere Features oder Funktionen besitzen oder für die der Verkäufer auf andere Weise weiterführende Informationen benennen sollte, um dem Kunden ein optimales Verständnis zu ermöglichen. 

So kann Amazon A+ Content … 

  • … die Unique Selling Points eines Produktes darstellen und erläutern.
  • … wichtige Produktdetails präsentieren.
  • … das Produkt von dem der Konkurrenz abheben.
  • … die Geschichte einer Marke erzählen und damit das Markenerlebnis steigern.

Ein T-Shirt benötigt sicherlich keine Erweiterungen wie etwa Grafiken zur Erklärung. Bei einer teuren Waschmaschine hingegen, die auch eine Trocknerfunktion oder besondere Filter zur Verringerung allergener Stoffe in Textilien besitzt, kann Amazon A+ Content zum Beispiel den entscheidenden Ausschlag geben. Je besser das Verständnis des potenziellen Kunden für ein Produkt ist, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass dieser auf den „In den Einkaufswagen”-Button drückt. 

Weitere Beispiele für sinnvollen A+ Content könnten Vergleichstabellen mit anderen Produkten oder zusätzliche Bilder sein, etwa wenn die Farbe oder Variante eines Produktes eine große Rolle spielt, oder auch die Imagepflege durch Erzählen der Unternehmensgeschichte. Außerdem lässt sich mit den ansprechenden Extra-Inhalten hervorragend Cross- und Upselling betreiben: Normalerweise bestimmt Amazon automatisiert, welche anderen Produkte dem Kunden auf der Detailseite empfohlen werden. Durch A+ Content können Händler diese Entscheidung selbst treffen und dem Kunden das eigene Sortiment gezielt präsentieren.

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Die Extra-Inhalte werden nicht gecrawlt - und steigern trotzdem die Conversion!

Im Gegensatz zu Keywords im Titel oder den Bulletpoints werden die Inhalte der Amazon A+ Seite nicht gecrawlt. Das heißt, sie spielen für die Entscheidung des Algorithmus, wie hoch die Produktseite für ein Keyword rankt, keine direkte Rolle. Es ist also trotzdem noch immens wichtig, das Listing sorgfältig zu optimieren und eine gründliche Keyword-Recherche durchzuführen. 

Laut Amazon steigert der A+ Content die Conversion mittelbar jedoch um etwa drei bis zehn Prozent. Das liegt an unterschiedlichen Auswirkungen und Vorteilen der Extra-Inhalte: 

  1. 1
    Amazon A+ fördert die Abverkäufe direkt: Ein besseres Verständnis des Produktes, das gesteigerte Vertrauen in die Handelsmarke oder das Auslösen des Besitzwunsches durch tolle Produktbilder – A+ Content hat vor allem direkt beim Kunden Auswirkungen und regt diesen an, das Produkt zu erwerben. Cross- und Up-Selling-Mechanismen und ein besseres Markenerlebnis tragen ihr Übriges bei.
  2. 2
    Ein hoher Abverkauf der letzten Wochen fließt wiederum in die Relevanzbewertung des Algorithmus ein, wodurch Händler höhere Platzierungen im Ranking erhalten können.
  3. 3
    Potenzielle Kunden, die ein Produkt besser verstehen, erwerben es auf einer stabilen Wissensbasis - und sind dadurch zufriedener und retournieren weniger. Dies schlägt sich nicht nur in der Händler- und Produktbewertung nieder, es fördert auch die Kundenbindung.
  4. 4
    Amazon crawlt die Extra-Inhalte nicht, Google indexiert sie jedoch sehr wohl. Es kann sich also lohnen, hier Keywords einzubauen, die im Titel oder der Produktbeschreibung keinen Platz gefunden haben und auf diese Weise seine Platzierungen im Google-Ranking zu verbessern.
  5. 5
    Nicht zuletzt kann Amazon A+ Content durch die gesteigerte Conversion Rate den Return on Investment (ROI) verbessern, indem sich die Kosten für die einzelnen Verkäufe aus PPC-Kampagnen  verringern.

Fazit: Ein Puzzlestück im großen Ganzen

Amazon A+ Content ist jetzt auch für Seller zugänglich.

Amazon A+ Content kann einen unentschlossenen Kunden in einen überzeugten Käufer verwandeln, der genau das Produkt bekommt, das er haben wollte, und der deswegen mit dem Händler zufrieden ist und keine Retoure veranlasst. Idealerweise hinterlässt der Kunde sogar eine positive Rezension und kauft demnächst erneut. 

Durch mehr Abverkäufe verbessert sich durch den ehemaligen Enhanced Brand Content (EBC) außerdem die Conversion Rate, weshalb das Produkt besser in den Suchergebnissen rankt. Auf lange Sicht zahlt sich die Erstellung der Extra-Inhalte für den Händler also aus. 

Allerdings wäre es falsch zu denken, Amazon A+ Content könne wie ein Pflaster für Produkte funktionieren, die im Verkauf eher schleppend sind. Im Gegenteil: Der Content ist ein weiteres Teil im großen Amazon-Puzzle und lohnt sich für Produkte, die sowieso schon verkaufsstark oder sogar Bestseller sind – diese kann er aber zusätzlich ordentlich pushen. 

Category: Blog, Tipps & Tricks
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