Amazon FBA-Kosten: So berechnen Sie die FBA-Gebühren richtig!

Amazon FBA: Kosten und Gebühren, die jeder Händler kennen muss

Amazon-Einsteiger sind regelrechte Fans des Amazon Business mit dem markteigenen Versanddienst Fulfillment by Amazon. Das große Versprechen der zahlreichen Facebook-Gruppen lautet, dass wirklich jeder auch mit recht wenig Startkapital bei Amazon einsteigen und in kürzester Zeit 7-stellige Gewinne erzielen kann. 

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass der Aufbau einer eigenen Logistik sehr kostenintensiv ist. Fulfillment by Amazon – oder kurz FBA – deckt viele Bereiche, die sonst bei den Online-Händlern liegen, ab. Doch wie hoch sind die tatsächlichen Amazon FBA-Kosten und lohnt sich der Dienst für die Amazon-Händler wirklich?

Bevor wir auf die Versand durch Amazon-Gebühren genauer eingehen, lassen Sie uns kurz das Prinzip von FBA anschauen.

Was ist überhaupt FBA? 

Amazon hat im Laufe der Zeit die eigenen Versandprozesse optimiert und daraus ein kostenpflichtiges Produkt „Fulfillment by Amazon” entwickelt. Mit dem FBA-Programm unterstützt der Marktplatz die Online-Händler, um den hohen Aufwand rund um die Versendung der Artikel zu minimieren. Im Dienstleistungsportfolio des Fulfillment by Amazon sind folgende Punkte enthalten:

  • Lagerhaltung
  • Vorbereitung und Verpackung der Waren
  • Versand
  • Kundenservice 
  • Retourenabwicklung
  • Amazon Prime-Status
  • Sofortige Möglichkeit, die Buy Box zu erhalten
  • Möglichkeit der Internationalisierung mit dem Pan-EU-Versand 

Als Händler sind Sie „nur noch” dafür zuständig, Ihre Waren an eines der vielen Logistikzentren von Amazon zu schicken. Ab sofort verpackt und versendet Amazon für Sie. Amazon Händler müssen „nur noch” darauf achten, dass der Lagerbestand immer gefüllt wird.

Wie unterscheiden sich die Kosten rund um das Amazon FBA Business?

Wenn wir von Amazon FBA-Kosten sprechen, dann meinen wir damit alle Gebühren, die mit der Beförderung Ihrer Waren an die Amazon-Kunden verbunden sind. Doch worauf sollten Sie tatsächlich achten, wenn Sie die Gebühren für Ihr Amazon Business berechnen?

Kosten rund um den Verkauf auf Amazon

Unabhängig davon, ob Sie über Amazon FBA verkaufen oder selbst über FBM (Fulfillment by Merchant) verschicken, fallen weitere Kosten an. Mit diesen Kosten müssen Sie rechnen:

  • Gewerbeanmeldung
  • Gebühren für Amazon-Verkäuferkonto
  • Vermittlungsgebühren (Verkaufsprovision)
  • Abschlussgebühr (zusätzliche Verkaufsgebühr für Medienartikel wie Bücher, Musik, DVDs etc.)
  • Tools zur Automatisierung der Prozesse auf Amazon (Repricing, SEO-Optimierung, Buchhaltung etc.)

Amazon FBA-Kosten

Unter diesen Gebühren werden alle Kosten zusammengeführt, die direkt durch den Versandservice und den anschließenden Verkauf entstehen. Dazu zählen:

  • Amazon FBA-Lagerkosten
  • Amazon FBA-Versandkosten (Pan-EU und lokal)
  • Zusätzliche Versandoptionen (z.B. Remission, Amazon Etikettierservice oder Verpackung in Luftpolsterfolie)
  • Gebühr für das Einstellen großer Angebotsmengen (ab 2 Mio. SKUs)
  • Bearbeitungsgebühr für Erstattungen

Produktkosten

Doch ganz am Anfang stehen die Produkte selbst. Damit diese bei Amazon landen, muss viel Aufwand rund um den Einkauf und den anschließenden Versand an die Amazon FBA-Lager betrieben werden. Zum Einkaufspreis kommen noch weitere Ausgaben hinzu, wie:

  • Quality Inspection & Logistiker
  • Verpackungskosten zzgl. Verpackungslizenzen
  • Frachtkosten
  • Zollgebühren
  • Einfuhrumsatzsteuer
  • Produktzertifikate
  • Produktfotos
  • EAN/GTIN Codes
  • Markenregistrierung (optional und empfehlenswert)
  • Lagerkosten für Zwischenlager
  • Versandkosten an Amazon
„Im Einkauf liegt der Gewinn“, diese bekannte Handelsweisheit gilt heute mehr denn je. Gerade Onlinehändler stehen auf der Verkaufsseite permanent im preislichen Wettbewerbskampf. Die Sourcing-Expertin Martina Schimmel gibt wertvolle Tipps, wie die Produktbeschaffung ideal aufgestellt ist.

Was gehört zu den Amazon FBA-Kosten?

Wie Sie sehen, kann der Start ohne eine umfangreiche Preiskalkulation holprig werden. Mit der genauen Kostenrechnung erkennen Sie bereits im Voraus, ob das anvisierte Produkt genug Gewinnmarge abwerfen wird oder bei welchen Preisschwankungen in der Buy Box dieses sogar defizitär wird.

Gehen wir nun die Kosten rund ums Amazon Business und FBA-Gebühren an.

Einmalige Kosten

Gewerbeanmeldung

Ohne eine Gewerbeanmeldung können Sie in Deutschland keiner gewerblichen Tätigkeit nachgehen. Dabei belaufen sich die Kosten für eine Gewerbeanmeldung in einem geringen Rahmen. Für natürliche Personen liegt sie in einer Preisspanne von 25 bis 55 €, bei juristischen Personen liegen die Preise zwischen 25 und 65 €.

Gebühren für das Amazon-Verkäuferkonto

Amazon bietet bei der Anmeldung zwei Kontomodelle an: Basis und professioneller Tarif. Um jedoch Amazon FBA nutzen zu können, benötigen Sie ein Verkäuferkonto mit dem Verkaufstarif Professionell. Die monatlichen Kosten liegen bei 39 € zzgl. USt. Gebühren wie Verkaufsprovision und weitere Amazon FBA-Kosten fallen nach dem erfolgreichen Verkauf und Versand an.

Monatliche Kosten

Vermittlungsgebühren (Verkaufsprovision)

Bei jedem Verkauf fällt eine weitere Gebühr an – Vermittlungsgebühr oder Verkaufsprovision. Diese ist prozentual von der Kategorie und dem Verkaufsland abhängig. Die prozentualen Amazon-Verkaufsgebühren liegen in Deutschland bei 7% bis 15% (nicht zu vernachlässigen bei der Produktrecherche und zu besetzenden Nische) und beziehen sich auf den Gesamtverkaufspreis – dem vom Käufer zu zahlenden Endpreis, der den Artikelpreis und die Kosten für Versand und Geschenkverpackung umfasst. Da Versand zu den Amazon FBA-Kosten gehört, haben diese wiederum einen Einfluss auf die Verkaufsgebühren.

Bei der Gebührenordnung von Amazon gibt es nur wenige Ausnahmen:

  1. Für die Kategorien Bekleidung, Schuhe und Handtaschen werden Artikel, die über „Versand durch Amazon“ und „Prime durch Verkäufer“ verschickt werden, mit einer Gebühr von 7% ab dem Gesamtverkaufspreis von unter 45 € belegt. Für alle Artikel, die mit dem Gesamtverkaufspreis über 45 € liegen oder nicht als Prime-Artikel versendet werden, fällt eine Pauschalgebühr von 15% an.
  2. Außerdem erhebt Amazon eine Mindestverkaufsgebühr in Höhe von 0,30 € pro Artikel. Hiervon ausgenommen sind die Produktkategorien:
    1. Bier, Wein und Spirituosen
    2. Bücher, Musik, Videos und DVDs
    3. Lebensmittel & Feinkost
    4. Software
    5. Videospiele – Spiele & Zubehör
    6. Videospielkonsolen
  3. Für Handmade-Produkte sinkt die Verkaufsgebühr bis einschließlich 31. Dezember 2021 von 15% auf 12%. 

Stand Februar 2021

Aktuelle Infos zu den Verkaufsgebühren entnehmen Sie der Gebührenübersicht von Amazon

Abschlussgebühr

Verkaufen Sie Medienprodukte, wird eine zusätzliche Abschlussgebühr pro verkauftem Artikel fällig. Diese beträgt 1,01 € für Bücher sowie jeweils 0,81 € für Musik, DVDs, Videos, Videospiele und Software. 

Amazon Advertising

Mit Amazon Ads können Sie mittels umfangreicher Amazon-Werbelösungen Ihre Produkte oder Ihre Marke sowohl auf den Amazon-Websites als auch auf externen Plattformen präsentieren. Amazon bietet Werbeformate, die von Sponsored Products oder Sponsored Brands über Display- und Video-Anzeigen bis hin zu eigenen mehrseitigen Stores reichen. Damit lassen sich Produkte sogar über dem aktuellen Bestseller platzieren. Verkäufer können gezielt Werbekampagnen erstellen und die eigenen Angebote unter bestimmten Keywords, Produkten und Kategorien bewerben. 

Die Werbung ist optional und zählt nicht zu den Amazon FBA-Kosten, aber besonders während dem Launch (60 Tage) sind Pay per Click-Anzeigen wichtig, um die ersten Verkäufe zu generieren und das organische Ranking zu verbessern. 

Frage: Werden Anzeigen abgerechnet, wenn der Online-Händler mit seinem Artikel die Buy Box nicht bekommt?

Antwort: Nein. Die Werbung wird fairerweise von Amazon nur dann abgerechnet, wenn der Händler eine Chance hat, seine Produkte zu verkaufen. Sponsored Brands Ads sind von dieser Regelung jedoch ausgenommen, da sie nicht auf den Abverkauf abzielen.

Werbung zu schalten, gehört zu jedem FBA-Business dazu. Amazon bietet dazu die unterschiedlichsten Formate – von PPC-Anzeigen bis zu Brand Stores. In unserem umfassenden Blogbeitrag zu Amazon Advertising beleuchten wir, welche vielfältigen Möglichkeiten Händler haben. Jetzt hier informieren!

Kosten für den FBA-Service

Amazon FBA-Lagerkosten

Die Amazon FBA-Lagergebühren werden nach Kubikmeter pro Monat gemessen und sind in jedem Land unterschiedlich. Zusätzlich unterscheiden sich die Preise nach der Produktsparte und der Saison. Während des Weihnachtsgeschäftes werden in den Monaten Oktober bis Dezember höhere Lagerkosten anfallen als in der Nebensaison Januar bis September. 

Lagergebühren
Standardgröße
Bekleidung, Schuhe und TaschenSonstige ProdukteÜbergröße
Januar bis September15,60 € pro m3 / Monat26 € pro m3 / Monat18 € pro m3 / Monat
Oktober bis Dezember21,60 € pro m3 / Monat36 € pro m3 / Monat25 € pro m3 / Monat

Stand Februar 2021

Langfristige Lagergebühr

Falls Ihre Artikel länger als 365 Tage in den Amazon-Lagern liegen, berechnet Amazon eine Langzeitlagergebühr, die monatlich bei 170 € pro Kubikmeter liegt. Bei Medienprodukten werden 170 € pro Kubikmeter oder der Mindestbetrag von 0,10 € pro Einheit fällig, je nachdem, welcher Wert höher ist. 

Die Langzeitlagergebühren werden zusätzlich zu den regulären Lagergebühren erhoben und werden nicht berechnet, wenn vor der Erhebung der Gebühren eine Entfernung oder Entsorgung der Einheiten angefordert wurde.

Amazon FBA-Versandkosten (Pan-EU und lokal)

Die Versandgebühren werden pauschal pro Einheit berechnet und hängen vom Produkttyp, Abmessungen, Gewicht und Lagerort ab. Bereits während Ihrer Produktrecherche müssen Sie diese Abmessungen bedenken, um später keine Einbußen bei der Marge zu erleiden. Auf der Amazon-Seite finden Sie einen Amazon FBA-Versandkosten-Rechner, der Ihnen kostenlos zur Verfügung steht. Hier können Sie genau kalkulieren, wie hoch die Gebühren für die jeweiligen Produkte sein werden. 

Um beim Versand über Amazon FBA-Kosten zu sparen, wird oft empfohlen, auf das erweiterte Logistiknetzwerk in Mitteleuropa (Tschechien, Polen und Deutschland) zurückzugreifen. Denn bei ausschließlicher Lagerung in Deutschland ohne Teilnahme am Programm „Mitteleuropa“ erhöhen sich die Versandgebühren um 0,50 € pro FBA-Artikel und 0,30 € pro Small & Light-Artikel. Spielen Sie mit dem Gedanken, diese Option zu nutzen, müssen Sie als Online-Händler bedenken, dass Sie beim Lagern und Versenden der Waren aus dem Ausland zwar keine Zollgebühren dafür aber Steuern zahlen müssen, die bei der Kalkulation seitens Amazon nicht berücksichtigt werden. 

Was sind Small & Light Artikel?

Small & Light ist eine kostengünstige Lösung von Versand durch Amazon für die schnelldrehenden, kleinen, leichten Produkte bis zu 10 € (inkl. der MwSt.).

Hier ein kleines Beispiel für die Berechnung der Amazon FBA-Versandgebühren:

Sie verkaufen eine Ersatz-Isolierung für 500/750 ml Edelstahl-Trinkflaschen. Diese hat eine Verpackungsabmessung von 14 x 7 x 5 cm und wiegt 30 Gramm. Der Preis liegt bei 7,99 € inkl. MwSt. Gemessen an Preis und Gewicht könnte dieser Artikel unter die Sparte Small & Light fallen. Doch die Höhe des Produktes liegt über den maximalen 4,6 cm und damit fällt der Artikel unter die Sparte Standardprodukte. Mit der angegebenen Höhe passt der Isolierdeckel in einen Großbrief-Umschlag, somit kostet der Versand laut dem Amazon FBA-Kalkulator 2,90 € (bei Lagerung in Deutschland ).

Zusätzliche Versandoptionen

Zu den zusätzlichen Versandoptionen von Amazon gehören

  • Remissionen (Rücksendungen an den Händler)
  • Entsorgung
  • Etikettierung
  • Folienbeutel
  • Umwickeln
  • Luftpolsterfolie 

Die ersten zwei Versandoptionen bedürfen einer genaueren Erklärung, da sie einen nicht unbedeutenden Wert bei der Aufstellung von Amazon FBA-Kosten bedeuten.

Gebühren für Remissionen (Rücksendungen an den Händler) und Entsorgung

Verursacht der Lagerbestand durch langsamen Warenumschlag oder nicht geeigneten Wiederverkauf hohe Lagerkosten oder drohen dem Online-Händler durch längere Lagerzeiten hohe Langzeitlagergebühren, lohnt sich der Antrag auf Remission (Rücksendung der Ware an den Online-Händler) oder Entsorgung der Artikel. Die Gebühren für die Remission sind abhängig vom Gewicht, der Artikelgröße und ob die Ware lokal oder grenzüberschreitend an Sie als Online-Händler zurückgesendet werden muss. 

Bei der Entsorgung wird für die Berechnung der Gebühr das Gewicht und die Größe des Artikels berücksichtigt.

Gebühr für das Einstellen großer Angebotsmengen (ab 2 Mio. SKUs)

Stellen Sie über 2 Mio. SKUs (Medienartikel sind bei dieser Rechnung ausgenommen) auf dem Marktplatz Amazon ein, wird Ihnen eine monatliche Gebühr basierend auf der Zahl der von Ihnen bei Amazon angebotenen aktiven SKUs in Rechnung gestellt. Diese beträgt 0,0004 € für jede aktive Nicht-Medien-SKU.

Wenn Sie zum Beispiel 3 Millionen aktive SKUs einstellen, beträgt die Gebühr für diesen Monat 400 € (3 000 000 SKUs – 2 000 000 SKUs = 1 000 000 SKUs x 0,0004 €).

Bearbeitungsgebühr für Erstattungen

Erstatten Sie einem Käufer eine Bestellung, die von ihm bereits bezahlt wurde, erhalten Sie von Amazon die prozentuale Verkaufsgebühr abzüglich einer Bearbeitungsgebühr in Höhe von 5,00 € oder, falls niedriger, 20% der prozentualen Verkaufsgebühr.

Hier eine kleine Beispielrechnung: Sie erstatten einem Kunden den Gesamtverkaufspreis von 10,00 € für einen Artikel mit einer prozentualen Verkaufsgebühr von 15%. Die Bearbeitungsgebühr für Erstattungen liegt bei 0,30 € (10,00 € x 15% prozentuale Verkaufsgebühr = 1,50 €). 

Verkaufsgebühr – Bearbeitungsgebühr für Erstattungen = 1,20 €

Downloads der FBA-Gebührenübersichten

Hier finden Sie eine detaillierte Aufstellung der Amazon FBA-Kosten aller europäischen Amazon-Marktplätze:

Amazon.de (DE) ›

Amazon.co.uk (EN) ›

Amazon.fr (FR) ›

Amazon.it (IT) ›

Amazon.es (ES) ›

Amazon.nl (NL) ›

Beispielrechnung: Das kostet Sie die Nutzung von Amazon FBA

Damit klarer wird, welche Kosten durch die Nutzung von Amazon FBA entstehen, hier ein Beispiel:

1. Beispielrechnung in der Produktkategorie Beauty

Der Online-Händler verkauft eine Nagelfeile zum Verkaufspreis von 7,99 € via Prime in der Produktkategorie Beauty (8% Verkaufsgebühren bei allen Produkten unter 10 €). Da es sich um einen Small & Light-Artikel handelt, der per Großbrief verschickt wird, fällt eine Versandgebühr von 1,35 € (Einlagerung der Artikel nur in Deutschland). So sieht die Rechnung im Detail aus:

Verkaufspreis7,99€
davon Versandkosten via FBA1,35€
Gesamtverkaufspreis7,99€
8% Amazon Verkaufsgebühr0,64€
Gebühren Amazon Seller Account
Amazon FBA Kosten1,99€

Doch reicht diese Rechnung aus? Natürlich nicht! Hier geht es nur um eine sehr grobe Schätzung der Amazon FBA-Kosten. Wollen Sie ein erfolgreiches Business auf Amazon führen, kommen Sie um eine detaillierte Kalkulation aller Kosten rund um FBA und Amazon nicht herum. Hier lohnt sich die Nutzung eines Amazon FBA-Rechners. 

Für viele ist die Selbstständigkeit ein Lebenstraum: sein eigener Chef sein, Mitarbeiter anleiten, das Traumprodukt auf den Markt bringen … Doch der Start ist oft schwierig, nicht nur finanziell, auch organisatorisch. Hier erfahren Sie, wie Sie sich organisieren und welche Schritte Sie gehen müssen, um Ihr Ziel zu erreichen!

Tools, ohne die ein Business auf Amazon nicht möglich ist

Amazon FBA-Gebührenrechner

Der Markt bietet zahlreiche Amazon FBA-Rechner völlig kostenlos an. Bei unserer Recherche sind wir auf den Amazon FBA-Rechner von amzventures gestoßen. Hier haben Online-Händler alles im Blick. Durch das übersichtliche Design und das einfache Klick für Klick-System haben Sie die volle Kontrolle über sämtliche Amazon- und Online-Handel-Kosten – von der Produktrecherche über Verzollung bis hin zur Umverpackung und den Amazon FBA-Verkaufsgebühren. 

Ein weiteres bekanntes Tool ist der ShopDoc FBA-Rechner. Er kalkuliert die Gebühren der FBA-Produkte völlig kostenfrei, ohne Anmeldung und mit jedem internetfähigen Gerät. Mit dem ShopDoc-Rechner erhalten Sie eine Übersicht über Ausgaben und Einnahmen zur optimalen Kostenkontrolle.

Repricer und Rückerstattung der FBA-Fehler

Nicht nur FBA-Rechner erleichtern das Tagesgeschäft eines Online-Händlers. Auch andere Tools sind wesentlich für den Unternehmenserfolg. Dazu gehört ein guter Repricer, der die Preisoptimierung übernimmt. Mit Hilfe des Repricers gewinnen Sie die Buy Box und erreichen dadurch einen kontinuierlichen Abverkauf Ihrer FBA-Waren. Das wirkt sich wiederum auf Ihre Lagerkosten aus, weil sie minimiert werden. Auch ein Tool für die Rückerstattung der FBA-Fehler sollte jeder Seller nutzen, sofern er sein Geld nicht grundlos Amazon schenken möchte. Zu den häufigsten Fehlern gehört die falsche Bemessung der Artikel seitens Amazon – dies kann Ihre Amazon FBA-Kosten enorm steigern, da die Lagerkosten und Versandgebühren davon abhängig sind. 

SellerLogic Repricer

Repricer Tools implementieren oft starre Regeln wie „Der Preis liegt immer zwei Cent unter dem günstigsten Konkurrenzprodukt“. Dabei entstehen Konflikte beim Repricing: 

  1. Es wird eine gefährliche Abwärtsspirale in Gang gesetzt, denn auch Ihre Konkurrenz versucht, den günstigsten Preis anzubieten, um die Buy Box zu bekommen. 
  2. Diese Art der Preisanpassung berücksichtigt nicht die anderen Metriken, die für den Buy Box-Gewinn enorm wichtig sind – wie zum Beispiel die Verkäuferleistung.

Der SellerLogic Repricer hingegen arbeitet dynamisch und intelligent. Das heißt, er berücksichtigt nicht nur die wichtigen Metriken, sondern analysiert umfassend die Marktlage. Auch er setzt den Preis zuerst so niedrig, dass das Produkt die Buy Box gewinnt. Doch dann optimiert er den Preis erneut – und sorgt so dafür, dass die Buy Box nicht mit dem niedrigsten, sondern mit dem höchstmöglichen Preis gehalten wird. 

SellerLogic Lost & Found

Die Erfahrungen unserer Kunden sprechen für sich:

Sandra Schriewer

Geschäftsführerin „Samtige Haut“

„Auf dem Markt gibt es viele Dienstleister, ohne die sich ein erfolgreiches Business auf Amazon kaum aufbauen lässt. Doch die Lösung Lost & Found ist einzigartig und für FBA-Verkäufer unverzichtbar!“

Wer sein Geld nicht sinnlos an Amazon verschenken möchte, sollte von Lost & Found unbedingt Gebrauch machen. In den Logistikzentren von Amazon werden jeden Tag unzählige Artikel aus den Regalen geholt, verpackt und versendet. Bei so viel Bewegung  passieren nun einmal Fehler – Produkte können kaputt gehen, Retouren kommen niemals an oder FBA-Gebühren werden falsch berechnet. Oft wissen FBA-Händler nichts davon, da sie für die Fehlersuche selbst verantwortlich sind.

Das Tool Lost & Found durchforstet alle FBA-Berichte und meldet Unregelmäßigkeiten umgehend. Lost & Found kann dies sogar bis zu 18 Monate rückwirkend. Sollte es mal zu Problemen mit einer Rückerstattung kommen, hilft unser Customer Success Team kostenlos in der Kommunikation mit Amazon.

Fazit – Rosarote Brille absetzen und Kosten vor Augen führen 

Mit zahlreichen Tools, dazu zählt auch der hauseigener Versandservice von Amazon, können Sie viele Prozesse im Online-Handel optimieren. Eine Investition, die sich immer lohnt. Die Kosten für das Amazon Business (mit oder ohne FBA) lassen sich gut aufteilen und einige Positionen schnell reduzieren – wie zum Beispiel Verpackung, Versand, Marketing oder Buchhaltung. 

Unerfahrene Online-Händler werden mit der überwältigenden Anzahl an Posten, die beim Verkauf auf Amazon berücksichtigt werden müssen, im ersten Moment überfordert. Doch Vorbereitung ist alles, dann findet man sich auch schnell zurecht. 

Haben Sie als Online-Händler für Ihr FBA Amazon Business die Kosten immer im Blick, werden Sie auch schnell abschätzen können, welche Waren für FBA geeignet sind, bei welcher Produktart Sie auf die eigene Logistik umsteigen müssen oder welche Artikel Sie komplett aus Ihrem Marktplatz und Ihrem Portfolio herausnehmen sollten.

Bildnachweise in der Reihenfolge der Bilder: © Andrey Popov – stock.adobe.com

SellerLogic Repricer
Ermöglicht mittels dynamischer und intelligenter Preissteuerung, die Produkte in der Amazon Buy Box zu platzieren und zum höchstmöglichen Preis zu verkaufen.
SellerLogic Lost & Found
Überwacht FBA-Prozesse auf mögliche Fehler und unterstützt Händler bei ihren Erstattungsansprüchen gegenüber Amazon. Der Händler schickt die Fälle via Copy & Paste an Amazon.