Was ist eigentlich Repricing und welche 14 größten Fehler sollten Sie unbedingt vermeiden?

14 Repricing Fehler

Fangen wir mit einer Fragen an: Was sind, Ihrer Meinung nach, die wichtigsten Auswahlkriterien potentieller Kunden, wenn diese bei Amazon nach einem Produkt suchen? Der Preis? Der Service? Die Sicherheit? Wenn der Preis unter Ihren ersten drei Optionen zu finden ist, stehen Sie damit nicht alleine. Nicht umsonst ist der Endpreis (die Kosten des Produkts + Lieferkosten) die wichtigste Metrik für Amazon Händler*innen, die ihre Produkte hinter dem Einkaufswagenfeld – auch bekannt als die „Buy Box“ – platzieren wollen. Damit wollen wir keinesfalls die Relevanz anderer Verkaufskriterien wie Lieferzeit oder Retourenquote runterspielen, aber am Ende des Tages steht fest: Der Endpreis ist die wichtigste Metrik, wenn Sie die Buy Box für sich gewinnen wollen. Und genau hier kommt bei Amazon die Preisoptimierung – wir nennen es „Repricing“ – ins Spiel.

Was ist Repricing und warum brauchen wir es überhaupt?

Es sind vorhin schon einige Begriffe gefallen, die im normalen Alltagsgebrauch ein leicht verwirrtes: „Sorry, aber was hast Du grade gesagt?“ hervorgerufen hätten. Was genau ist denn nun eine Buy Box und was ist ein Repricer?

Die Buy Box

Bei der oben bereits angesprochenen Buy Box handelt es sich um den goldenen Button mit dem Schriftzug „In den Einkaufswagen“. Sie finden diesen Button und das Einkaufswagenfeld auf der rechten Seite der Produktdetailseite, wenn Sie auf einem der vielen Amazon Marktplätze unterwegs sind.

Aber warum herrscht um diese Buy Box so ein großer Wettbewerb? Das liegt daran, dass immer nur eine Person die Buy Box gewinnen kann und zugleich ca. 90% aller Verkäufe über genau diese Buy Box stattfinden. Überlegen Sie mal selbst: Wann waren Sie das letzte Mal bei Amazon und haben nicht über das goldene Einkaufswagenfeld eingekauft, sondern aktiv nach alternativen Verkäufer*innen des gleichen Produktes gesucht? 

Die Buy Box zu gewinnen ist kein Kinderspiel, aber die Investitionen lohnen sich alleine schon wegen der daraus resultierenden Sichtbarkeit und des damit verbundenen Gewinns. Lesen Sie hier, wie man in 13 Schritten in die Buy Box gelangt.

Repricing auf Ebay oder Amazon. Es zahlt sich immer aus

Repricing

Unter Repricing versteht man nichts anderes als Preisoptimierung, also die Anpassung der eigenen Produktpreise an die Umstände des Marktplatzes. Solche Umstände wären beispielsweise die Endpreise der Konkurrenz, Angebot und Nachfrage des einschlägigen Produktes, die Einbeziehung externer Faktoren wie Trends oder Saisons, und viele weitere Faktoren. 

Wie geschieht das? Die meisten professionellen Amazon Händler*innen benutzen ein Repricing Tool, also eine Software, die diese mühselige Arbeit für sie erledigt. Andere hingegen betreiben ihre Marktrecherche gerne ohne die Hilfe von Software und passen ihre Preise manuell an. Beide Methoden haben Vor- und Nachteile. Zudem muss man beachten, dass nicht jedes Repricing Tool für Amazon gleich ist. Aber mehr dazu später. 

Wie funktioniert Repricing auf Amazon nun eigentlich? In der Regel baut alles auf folgender Frage auf: Wie passe ich, unter Berücksichtigung aller relevanten Faktoren, die Endpreise meiner Produkte auf Amazon so an, dass diese sich optimal verkaufen? 

Es gibt hier mehrere Möglichkeiten der Preisoptimierung. Alle mit ihren eigenen Vor- und Nachteilen. 

Viele Seller bei Amazon nutzen nicht ausschließlich FBA oder nur FBM, sondern kombinieren beide Fulfillment-Methoden, um den meisten Gewinn aus Ihrem Business rauszuholen. Schnell kommt dann aber die Frage auf: Wie kann ich meinen Repricer nutzen, ohne mir …

Manuelles Repricing   

Sie verwenden keinerlei Software und kümmern sich selbst um das Repricing Ihrer Produkte. Das erfordert, dass Sie permanent die Preise Ihrer Konkurrenten und die Marktgegebenheiten überprüfen – auch an Wochenenden und Feiertagen.

Der Vorteil liegt darin, dass Sie stets die Kontrolle über Ihre Amazon Preisstrategie behalten und dieser Prozess nicht von außen beeinflusst werden kann. Zudem werden die meisten Amazon Repricing Tools nicht kostenlos angeboten. Wenn sie also keinen Repricer nutzen, werden Sie auch nicht mit diesen zusätzlichen Kosten belastet. Ob das die Arbeitszeit ausgleicht, die sie damit verbringen müssen, ständig Ihre Preise anzupassen, ist eine andere Frage. 

Wo ist der Nachteil? Amazon Repricing ohne Software nimmt eine Menge Zeit in Anspruch. Um genau zu sein, Repricing ohne Software wird Ihre ganze Zeit in Anspruch nehmen, wenn Sie mit anderen Händler*innen – die einen Repricer benutzen – Schritt halten wollen. Auf Amazon finden täglich 2,5 Millionen Preisänderungen statt, Amazon selbst verändert die Preise der eigenen Produkte bis zu 8x die Stunde. Wer sich manuell auf so eine Aufgabe einlässt, hat am Ende des Tages nicht mehr viel Zeit für anderes, was dazu führt, dass andere Metriken vernachlässigt werden und das Seller Rating ebenfalls schlechter ausfallen kann.

Statisches Repricing

Sie verwenden für Ihre Preisgestaltung eine statische Repricing-Software, die den Preis identifiziert, der benötigt wird, um die Buy Box zu gewinnen, und anschließend Ihre Produktpreise automatisch an diesen Betrag anpasst. 

Der Vorteil bei der Benutzung eines statischen Repricers ist, dass Sie viel öfter die Buy Box gewinnen werden als vorher und somit auch mehr verkaufen. Zudem müssen Sie nun nicht mehr viele Stunden am Tag damit verbringen, Ihre Preise manuell anzupassen, um mit der Konkurrenz mitzuhalten, sondern lassen den Repricer arbeiten. Sie haben also nun viel mehr Zeit, um andere Sachen zu erledigen. 

Kommen wir zu den Nachteilen. Es stimmt wohl, dass sie nun – durch den erhöhten Buy Box Anteil – mehr Produkte verkaufen, aber zu welchem Preis? Statische Repricer sind dafür bekannt, nach einer Formel zu arbeiten: Hauptsache günstiger als die anderen. Das daraus entstehende Resultat sind erbitterte Preiskämpfe, aus denen keine der verkaufenden Personen einen Vorteil zieht.   

Dynamisches Repricing

Um die notwendigen Preisanpassungen auf Amazon vorzunehmen, verwenden Sie eine dynamische Repricing Software, die den Preis ermittelt, den Sie für die Buy Box benötigen. Anschließend setzt der Dynamic Repricer Ihre Preise auf diesen Betrag, erhöht dann aber – im Gegensatz zur statischen Amazon Repricing Software – schrittweise Ihre Preise auf den höchstmöglichen Betrag den Sie verlangen können, ohne dass Sie die Buy Box verlieren.

Der Vorteil bei dieser Form von Pricing ist, dass Sie häufiger in der Buy Box sind und gleichzeitig zum höchstmöglichen Preis verkaufen.

Der Nachteil, der von einigen Verkäufer*innen ins Feld geführt wird, ist jedoch, dass Ihre Repricing-Strategie stark von einer Software bestimmt wird und Ihnen daher „die menschliche Note“ fehlt, wenn Sie so wollen. 

Dies muss nicht unbedingt der Fall sein! 

Auch beim Einsatz einer Repricing-Software hat der Verkäufer immer noch die volle Kontrolle über seine Preisstrategie. Es steht Ihnen frei, den Markt und die Preise Ihrer Konkurrenz zu analysieren und den dynamischen Repricer entsprechend Ihrer Erkenntnisse anzupassen. Dies kann sogar zu besseren Ergebnissen führen. Die meisten Verkäufer*innen neigen einfach dazu, sich komplett auf ihre Repricer zu verlassen, weil es die bequemste Lösung darstellt und sie sich anderen Aufgaben widmen können. Ein guter Repricer wird Ihnen auch mehrere Strategien zur Auswahl anbieten, um sicherzustellen, dass Ihr Geschäft am meisten profitiert!  

Repricer ≠ Repricer

Repricer im Vergleich: es gibt mehrere Sachen, die Sie im Vorhinein planen können, wenn Sie sich einen Repricer für Ihr Unternehmen zulegen wollen. Ihr Englisch ist etwas eingerostet? Prüfen Sie, ob der Repricer auf deutsch funktioniert und – viel wichtiger – ob das Unternehmen deutschen Kundenservice anbietet. Zudem ist jeder Amazon Repricer auf unterschiedliche Unternehmensmodelle spezialisiert. Bevor Sie sich für eine spezifische Software entscheiden, prüfen Sie also zunächst, ob Sie damit alle geplanten Preisstrategien Ihres Unternehmens umsetzen können, um den höchsten Gewinn zu erzielen. 

Wenn Amazon Seller überlegen, Teile ihrer täglichen Aufgaben in die Hände eines neuen Tools zu legen, stellen sich viele Fragen. Bietet mir das Tool die Funktionen, die ich brauche? Wie funktioniert es? Und welche Vertragskonditionen bestehen? Das ist im Fa…
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Was beim Repricing alles schief gehen kann – die 14 größten Fehler

Wir haben also gesehen, dass Repricing eine der wichtigsten Methoden auf Amazon ist, um den begehrten Platz in der Buy Box zu erhalten. Mit dem Gewinn der Buy Box auf Amazon erreichen Sie mehr Kund*innen und steigern Ihren Umsatz. Doch was kann beim Repricing auf Amazon alles schief gehen?

#1 Ungeeignete Repricing-Methoden verwenden

Wie gesagt, es gibt zwei gängige Methoden für das Repricing auf Amazon: Die manuelle Anpassung der Preise oder automatisch durch den Einsatz von Software. Durch die manuelle Preisanpassung behalten Sie die Kontrolle über die Preise Ihrer Produkte auf Amazon. Das ist aber deutlich aufwändiger und mutiert höchstwahrscheinlich irgendwann zu einer endlosen Aufgabe. Außerdem neigen Menschen zu Fehlern, deswegen ist die Verwendung der automatisierten Repricing-Lösungen nicht nur die bessere Option, um Fehler zu vermeiden, sondern schont auch die Ressourcen. Doch auch Software kann Probleme bereiten. Viele Amazon Repricer sind sehr kompliziert und mit überflüssigen Berechnungsregeln sowie Algorithmen ausgestattet, die ihre Funktionalität oft einschränken.

Unabhängig davon, ob Sie Ihre Preise manuell anpassen oder ein Tool verwenden, ist es nicht verkehrt, verschiedene Repricing-Methoden in Betracht zu ziehen. So können Sie die Repricing-Tools auswählen, die am besten zu Ihrer Verkaufsstrategie passen. Auch wenn der Wettbewerb auf Amazon hart ist und es schwierig ist, mit den endlosen Marktveränderungen des Online-Riesen Schritt zu halten, empfehlen wir den Einsatz von Software mit künstlicher Intelligenz, da sie das Repricing erheblich beschleunigt.

Mit dem SellerLogic Repricer für Amazon steht dem Onlinehändler eine Vielzahl an verschiedenen Strategien zur Verfügung, die sich entweder auf die jeweiligen individuellen Bedürfnisse anpassen lassen oder aber auch vollautomatisiert zuverlässig den Preis op…

Ihre Repricing-Software kann noch so schlau sein, um eine Analyse Ihrer Performance kommen Sie nicht drum herum. Bei der Auswertung Ihrer Verkaufshistorie erkennen Sie, welche Ihrer Produkte im Trend liegen und können diese Daten nutzen, um die Repricing-Software mit maximaler Effizienz für Sie arbeiten zu lassen. 

Für die Auswahl der Repricing-Methoden sollten unter anderem die Verkaufsstrategie, Marktveränderungen und Produkttypen herangezogen werden.

#2 Den Endpreis außer Acht lassen

Der Preis spielt eine große Rolle bei der Vergabe der Buy Box Anteile. Obwohl Amazon den genauen Algorithmus nicht offenlegt, bestätigen zahlreiche Verkäufer und E-Commerce-Experten die Bedeutung des Endpreises für den Gewinn der Buy Box. Aus diesem Grund gehört die Preisanpassung mit einem Repricer zu einer der beliebtesten Vorgehensweisen auf dem Marktplatz.

Ändern sich die Produkt- oder Lieferkosten, beeinflussen diese Änderungen auch den Endpreis, sodass zeitnah Anpassungen vorgenommen werden sollten. Auf diese Weise schützen Online-Händler ihre Gewinnmargen und können gleichzeitig ihre Position innerhalb der Amazon Buy Box halten. Um wettbewerbsfähig zu sein, kann es sehr effektiv sein, eine Repricing-Software einzusetzen. Neben dem Preis als entscheidendem Faktor spielen auch andere Metriken wie die Fulfillment-Methode, Lagerverfügbarkeit, Versandzeit, etc. eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, die Buy-Box zu gewinnen – in unserem Workbook „In 13 Schritten in die Buy Box“ können Sie alles darüber lesen!

Es gibt einige Szenarien, in denen die verspätete Lieferung Ihrer Konkurrent*innen oder deren negatives Kundenfeedback dafür sorgen, dass Sie das gelbe Einkaufswagen-Feld gewinnen. Mit dem SellerLogic Repricer können Sie diese Szenarien in Ihre Buy Box- und produktübergreifenden Strategien einbeziehen. Mit unserer Lösung können Sie Ihre Preise und die Ihrer Mitbewerber*innen für gleiche und ähnliche Produkte vergleichen und so sicherstellen, dass Ihre Preise für den Gewinn der Buy Box optimiert bleiben.

14 Repricing Fehler – Kollision

#3 Kollisionen von Minimal- UND Maximalpreisen zwischen Amazon und der Repricer-Software

Wenn Sie eine Repricing-Software verwenden, legen Sie Mindest- und Höchstpreise für alle Produkte fest. Wenn Sie jedoch das Repricing starten, sollten Sie bedenken, dass Amazon die Mindest- und Maximalpreise für jede ASIN validiert. Wenn Sie die Repricing-Software und Amazons Automate Pricing gleichzeitig verwenden, sind Diskrepanzen zwischen den Mindest- und Höchstpreisen unvermeidlich. Die Probleme treten auf, wenn die Preise nicht aufeinander abgestimmt sind. Als Folge davon kann Amazon Ihre Produkte deaktivieren, wenn der Preis die Grenzen überschreitet.

Ein gutes Repricing-Tool kann Ihnen dabei helfen, die Mindest- und Höchstpreise basierend auf den Empfehlungen von Amazon zu bestimmen.

Ein weiterer Faktor, den Sie beachten sollten, ist, dass die Mindest- und Höchstpreise von Amazon keine Versandkosten enthalten, während Repricing-Tools dies normalerweise tun.

#4 Ignorieren von Preisen für ähnliche Produkte

Außerdem ist es sehr wichtig regelmäßig die Preise der Konkurrenz zu überprüfen. Buy Box- und produktübergreifende Strategien eines Repricers erledigen dies automatisch für gleiche und ähnliche Produkte.

#5 Manuelles anpassen von Preisen: Menschliches Handeln versus maschineller Algorithmus

Tatsächlich regulieren einige Verkäufer*innen die Preise noch manuell. Jedoch kann niemand und nichts die Geschwindigkeit und exzellente Genauigkeit eines Algorithmus’ erreichen. Basierend auf der Dynamik Ihrer Preise, schlägt ein Repricer geeignete Strategien vor:

  • Feste Preise 
    Profit- oder Einfache Strategien haben feste Preise, die sich normalerweise nicht automatisch ändern.
  • Dynamische Preise
    Buy-Box-, Push- und Daily-Push-Strategien ändern die Preise adaptiv zwischen Min- und Max-Schwellenwerten.
  • Gemischt
    Position, Gleicher Preis Position, Gleicher Preis und die manuelle Strategie schlagen etwas in der Mitte zwischen konstanten und dynamischen Preisen vor.

#6 Dieselbe Strategie für jedes Produkt verwenden

Ob es um die Platzierung in der Buy Box, Verkaufszahlen oder gleichbleibende Margen geht, jedes Produkt erfordert seine eigene Verkaufsstrategie. Die Preisgestaltung erfordert die Segmentierung von Waren auf der Grundlage verwandter Faktoren wie hoher oder geringer Nachfrage oder saisonalen Verkäufe. Sollten Artikel mit hoher Nachfrage anders bepreist werden als solche, die Online-Händler*innen nur schwer verkaufen können? Lassen Sie uns verschiedene Repricer-Strategien für die gängigsten Fälle betrachten:

  • Einfach – Zuweisung eines festen Preises.
  • Position – Festhalten an einer bestimmten Position im Rang.
  • Gleicher Preis – Beibehaltung des gleichen Preises wie ein Mitbewerber.
  • Manuell – Anwendung einer breiten Palette von anpassbaren Einstellungen.
  • Push – Festlegen von absatzbasierten Regeln.
  • Daily Push – Festlegen von täglich wechselnden Regeln auf Basis der Verkäufe.
  • Profit – Berechnung des Preises auf Basis des gewünschten Gewinns.
  • Buy Box – Preissetzung, sodass die Buy Box gewonnen wird auf Basis der Preise der Konkurrent*innen.
  • Produktübergreifend – Wettbewerb um die BuyBox auf Basis der Preise von Wettbewerber*innen für ähnliche Produkte.

Das Experimentieren mit verschiedenen Strategien hilft dabei, die perfekte Lösung zu finden. Beachten Sie, dass die Software zwar Ihren Anweisungen folgen kann, aber nicht in der Lage ist, die Geschäftsdynamik intuitiv zu erfassen oder Vorhersagen zu treffen – etwas, das Sie selbst tun können. Untersuchen Sie den Erfolg Ihres Angebots in der Vergangenheit und achten Sie darauf, wie und warum es sich verkauft, wann es das tut (zum Beispiel steigt der Verkauf von Kleidung am Black Friday). Nutzen Sie das, was Sie gelernt haben, um die Funktionen der App so gut wie möglich zu nutzen.

Gehen Sie auf Amazon bereits strategisch vor? Viel zu oft sehen wir Amazon-Händler, deren Business echtes Potenzial hat – die aber ohne strategische Ausrichtung zu agieren scheinen. Das wollen wir ändern! Erfahren Sie hier, wie Sie Ihr Business optimal ausrichten – sei es als Verkäufer von Handelsware, Private Labels oder etwas als Hersteller!
Mit dem SellerLogic Repricer für Amazon steht dem Onlinehändler eine Vielzahl an verschiedenen Strategien zur Verfügung, die sich entweder auf die jeweiligen individuellen Bedürfnisse anpassen lassen oder aber auch vollautomatisiert zuverlässig den Produktpreis auf Amazon optimieren. Jetzt mehr erfahren!

#7 Die Regeln von anderen übernehmen

Wer kennt Ihre Produkte besser als Sie? Und wie gut kennen Sie, im Vergleich zu Ihren eigenen Produkten, die der anderen? Wenn Sie dieses Konzept in die Praxis umsetzen, ist es ein großer Fehler, Ihre Produkte neu zu bepreisen, um mit anderen zu konkurrieren, weil Sie nicht immer das gesamte Bild sehen. Manche Händler*innen haben große Lagerbestände und können es sich leisten, alle Artikel aufzulisten, auch die mit den niedrigsten Preisen, oder sie tun dies, um ihre Bewertungen schnell zu verbessern.

Halten Sie alle Aktivitäten konsistent. Das Beste an der Automatisierung von Repricing ist, dass Sie Ihre eigenen Regeln aufstellen und die Regeln selbst schreiben können. Natürlich können Sie zunächst experimentieren, um die Amazon Buy Box-Formel zu erraten und sie dann an Ihre speziellen Bedürfnisse anzupassen oder zu beobachten, was Ihre Konkurrenten tun. Aber denken Sie daran, dass der Versuch, das Gesamtbild zu verstehen und die einzigartige Repricing-Strategie für jede Region zu entwickeln, Ihnen mehr Vorteile und Möglichkeiten bietet als das Kopieren der Schritte Ihrer Wettbewerber.

#8 Falsches Festlegen Ihrer Min- und Max-Range

Ein weiterer häufiger Repricing-Fehler ist, Min- und Max-Preise nicht angemessen und realistisch festzulegen:

Wenn Sie Ihre Min- und Max-Preise zu nah beieinander setzen, haben Sie keinen Spielraum, da die Preisspanne zu eng wird und Ihre Preise somit kaum Chancen haben, optimiert zu werden.

Wenn Sie den Abstand zwischen Min- und Max-Preis vergrößern, laufen Sie Gefahr, zu niedrig oder zu teuer zu verkaufen.

Die Festlegung von Preisen, die kosteneffizient sind, hat also einen großen Einfluss auf den Wettbewerb und die Rentabilität. Wenn Sie eine Repricing-Software einsetzen, kann eine agile Preisgestaltung für Ihre Produkte das Engagement Ihrer Kund*innen extrem steigern. Darüber hinaus erhöht oder senkt sie automatisch die Preise auf der Grundlage der Verfügbarkeit des Produkts und der Nachfrage.

#9 Einstellung einer zu aggressiven Regel

Wenn Sie zum ersten Mal eine Repricing-Software wie unseren Repricer einsetzen, ist es verlockend, alle Funktionen auf einmal zu nutzen. Aber wir raten davon ab, da dies zu einer aggressiven Regel führen kann, die Ihren Umsatz nicht feinabstimmen wird.

Beginnen Sie lieber schrittweise.

#10 Alle Repricer gleich stellen

Denken Sie daran, dass Repricer unterschiedlich sind. Die Wahl des richtigen Repricers auf der Basis Ihrer geschäftlichen Bedürfnisse ist von größter Bedeutung. Besonders lohnend ist es, wenn Ihr Repricer verschiedene Strategien von der Regeloptimierung bis zur dynamischen Preisanpassung unterstützt. Die agile Optimierung bringt mehr Umsatz. Je nach Bedarf können feste, dynamische oder gemischte Preise beibehalten werden.

Bei Amazon überwiegt die dynamische Preisgestaltung: Die automatisierten Algorithmen werden von der Preisstrategie geprägt, die den Wettbewerb, Angebot und Nachfrage sowie andere externe Faktoren berücksichtigt.

#11 FBA-Optionen ignorieren – Versand ist wichtig

Der Einsatz von Fulfillment by Amazon (FBA) bietet Ihnen einige Vorteile: Zugang zu Prime-Kund*innen, die engagiert kaufen, Priorisierung bei der Buy-Box-Platzierung und dadurch mehr Umsatz trotz geringerer Fixkosten.

Lassen Sie die Konkurrenz hinter sich …  … denn Erfolg bei Amazon ist kein Hexenwerk! Wir zeigen Ihnen nicht nur, welche Vorteile das Amazon-eigene Logistikprogramm „Fulfillment by Amazon“ für Ihr Business hat, sondern beispielsweise auch, …

Schließlich können FBA-Händler*innen ihre Produkte zu einem höheren Preis anbieten als Verkäufer*innen, die den Versand selbst abwickeln. So funktioniert es: Ein*e FBA-Verkäufer*in bietet ein Produkt für 30 € mit kostenloser Lieferung an und erhält die Buy Box. Ein*e Verkäufer*in, der den Versand selbst übernimmt, verlangt dagegen 24 € plus 6 € für den Versand und erscheint nicht in der Buy Box.

#12 Kleineres Inventar statt komplizierter Software?

Warum sollten Sie Ihre wertvolle Zeit damit verschwenden, Ihr Inventar manuell nachzupreisen, wenn die richtigen Tools Ihnen im Handumdrehen beeindruckende Ergebnisse liefern können? Ja, es wird einige Zeit dauern, bis Sie die Software gefunden haben, die am besten zu Ihren Bedürfnissen passt, aber sobald Sie das getan haben, werden Sie in der Lage sein, sie für sich arbeiten zu lassen. Ihre Arbeit wird im Schlaf erledigt, so dass Sie sich auf die wichtigen Dinge konzentrieren können.

#13 Auslaufende Bestände

Out of Stock zu sein ist technisch gesehen kein Repricing-Fehler, aber es ist trotzdem ein Problem für Amazon-Verkäufer*innen. Wenn Sie keinen Warenbestand haben, den Sie verkaufen können, werden Sie nicht in der Lage sein, die Buy Box zu gewinnen, und Sie werden keine Verkäufe erzielen.

Repricing ist in diesem Fall nicht mehr sinnvoll. Außerdem wirkt sich ein fehlender Lagerbestand negativ auf das Amazon BSR-Rating aus und die Wiederherstellung braucht Zeit.

Sie müssen die Verfügbarkeit von Produkten in Ihrem Lager sicherstellen. Außerdem kann die Verwendung von Repricing-Software mit dynamischer Preisgestaltung verhindern, dass Produkte nicht mehr auf Lager sind.

#14 Keine Kalkulation der Gesamtkosten

Traditionell ist das Repricing bei Amazon ein sogenanntes „Race to the Bottom“, bei dem Verkäufer*innen ihre Preise senken, um der Konkurrenz voraus zu sein. Wenn Sie Ihre Ausgaben nicht genau im Auge behalten, wird diese Taktik natürlich nicht funktionieren.

Um ein solches Szenario zu verhindern, denken Sie einfach an die Gesamtkosten. Direkte Kosten wie Produktpreise und Lieferung sowie indirekte Kosten wie Mitarbeiterlöhne können Ihren Gewinn erheblich beeinflussen.

Ihre Amazon-Verkaufskosten hängen weitgehend von Ihrer Fulfillment-Methode und Ihren Produktkategorien ab. Beziehen Sie in Ihre Berechnungen auch andere Optionen außerhalb von Amazon mit ein, z. B. Berater*innen, die Sie für einen erfolgreichen Start Ihres Unternehmens benötigen könnten.

Fazit

Repricing-Fehler-Fazit

Früher war es damit getan, wenn man die Preise der Konkurrenz im Auge behielt und die eigenen Artikelpreise dementsprechend anpasste. Das große Wachstum im Bereich des Onlinehandels hat nun aber dazu geführt, dass heute sehr viel Zeit eingeplant werden muss, wenn man eine passende Amazon-Preisstrategie für jede Eventualität parat haben will. 

Wer dies manuell machen will, muss damit rechnen, dass er/sie zu nicht mehr viel anderem kommen wird. Wer mit einem statischen Repricer arbeitet, muss damit rechnen, dass es früher oder später zu einem Preiskampf kommen wird, an dem jeder profitiert, nur nicht die verkaufenden Personen.

Am Ende des Tages läuft es auf Folgendes hinaus: Dynamische Repricer vs. alle anderen Optionen. Und dynamisches Repricing gewinnt – aus vorgenannten Gründen – immer. Bei der Auswahl des Anbieters sind jedoch noch ein paar Kriterien zu beachten. 

Allerdings lauern auch bei Repricing einige Fehlerquellen. Wenn wir die 14 zu vermeidenden Fehler durchgehen, kommen wir zu dem Schluss, dass Repricing-Tools versierte Strategien benötigen. Wir raten Ihnen, dass Sie die Balance halten, mit verschiedenen Strategien experimentieren, die Preise überwachen, alles automatisieren, was automatisierbar ist, und nicht automatisieren, was Sie nicht verstehen. Und möge die Buy Box mit Ihnen sein.

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SellerLogic Repricer
Ermöglicht mittels dynamischer und intelligenter Preissteuerung, die Produkte in der Amazon Buy Box zu platzieren und zum höchstmöglichen Preis zu verkaufen.
SellerLogic Lost & Found
Überwacht FBA-Prozesse auf mögliche Fehler und unterstützt Händler bei ihren Erstattungsansprüchen gegenüber Amazon. Der Händler schickt die Fälle via Copy & Paste an Amazon.