Mehr Gewinn und weniger Stress – Gutes Repricing bleibt unbezahlbar

Gute Repricing Software spart Ihnen Zeit und Geld

Was sind, Ihrer Meinung nach, die wichtigsten Auswahlkriterien potentieller Kunden, wenn diese bei Amazon nach einem Produkt suchen? Der Preis? Der Service? Die Sicherheit? Wenn der Preis unter Ihren ersten drei Optionen zu finden ist, stehen Sie damit nicht alleine. Nicht umsonst ist der Endpreis (die Kosten des Produkts + Lieferkosten) die wichtigste Metrik für Amazon Händler*innen, die ihre Produkte hinter dem Einkaufswagenfeld – auch bekannt als die „Buy Box“ – platzieren wollen. Damit wollen wir keinesfalls die Relevanz anderer Verkaufskriterien wie Lieferzeit oder Retourenquote runterspielen, aber am Ende des Tages steht fest: Der Endpreis ist die wichtigste Metrik, wenn Sie die Buy Box für sich gewinnen wollen. Und genau hier kommt bei Amazon die Preisoptimierung – wir nennen es „Repricing“ – ins Spiel.

Was ist Repricing und warum brauchen wir es überhaupt?

Es sind vorhin schon einige Begriffe gefallen, die im normalen Alltagsgebrauch ein leicht verwirrtes: „Sorry, aber was hast Du grade gesagt?“ hervorgerufen hätten. Was genau ist denn nun eine Buy Box und was ist ein Repricer?

Die Buy Box

Bei der oben bereits angesprochenen Buy Box handelt es sich um den goldenen Button mit dem Schriftzug „In den Einkaufswagen“. Sie finden diesen Button und das Einkaufswagenfeld auf der rechten Seite der Produktdetailseite, wenn Sie auf einem der vielen Amazon Marktplätze unterwegs sind.

Aber warum herrscht um diese Buy Box so ein großer Wettbewerb? Das liegt daran, dass immer nur eine Person die Buy Box gewinnen kann und zugleich ca. 90% aller Verkäufe über genau diese Buy Box stattfinden. Überlegen Sie mal selbst: Wann waren Sie das letzte Mal bei Amazon und haben nicht über das goldene Einkaufswagenfeld eingekauft, sondern aktiv nach alternativen Verkäufer*innen des gleichen Produktes gesucht? 

Die Buy Box zu gewinnen ist kein Kinderspiel, aber die Investitionen lohnen sich alleine schon wegen der daraus resultierenden Sichtbarkeit und des damit verbundenen Gewinns. Lesen Sie hier, wie man in 13 Schritten in die Buy Box gelangt.

Repricing auf Ebay oder Amazon. Es zahlt sich immer aus

Repricing

Unter Repricing versteht man nichts anderes als Preisoptimierung, also die Anpassung der eigenen Produktpreise an die Umstände des Marktplatzes. Solche Umstände wären beispielsweise die Endpreise der Konkurrenz, Angebot und Nachfrage des einschlägigen Produktes, die Einbeziehung externer Faktoren wie Trends oder Saisons, und viele weitere Faktoren. 

Wie geschieht das? Die meisten professionellen Amazon Händler*innen benutzen ein Repricing Tool, also eine Software, die diese mühselige Arbeit für sie erledigt. Andere hingegen betreiben ihre Marktrecherche gerne ohne die Hilfe von Software und passen ihre Preise manuell an. Beide Methoden haben Vor- und Nachteile. Zudem muss man beachten, dass nicht jedes Repricing Tool für Amazon gleich ist. Aber mehr dazu später. 

Wie funktioniert Repricing auf Amazon nun eigentlich? In der Regel baut alles auf folgender Frage auf: 

Wie passe ich, unter Berücksichtigung aller relevanten Faktoren, die Endpreise meiner Produkte auf Amazon so an, dass diese sich optimal verkaufen?

Es gibt hier mehrere Möglichkeiten der Preisoptimierung. Alle mit ihren eigenen Vor- und Nachteilen. 

Manuelles Repricing   

Sie verwenden keinerlei Software und kümmern sich selbst um das Repricing Ihrer Produkte. Das erfordert, dass Sie permanent die Preise Ihrer Konkurrenten und die Marktgegebenheiten überprüfen – auch an Wochenenden und Feiertagen.

Der Vorteil liegt darin, dass Sie stets die Kontrolle über Ihre Amazon Preisstrategie behalten und dieser Prozess nicht von außen beeinflusst werden kann. Zudem werden die meisten Amazon Repricing Tools nicht kostenlos angeboten. Wenn sie also keinen Repricer nutzen, werden Sie auch nicht mit diesen zusätzlichen Kosten belastet. Ob das die Arbeitszeit ausgleicht, die sie damit verbringen müssen, ständig Ihre Preise anzupassen, ist eine andere Frage. 

Wo ist der Nachteil? Amazon Repricing ohne Software nimmt eine Menge Zeit in Anspruch. Um genau zu sein, Repricing ohne Software wird Ihre ganze Zeit in Anspruch nehmen, wenn Sie mit anderen Händler*innen – die einen Repricer benutzen – Schritt halten wollen. Auf Amazon finden täglich 2,5 Millionen Preisänderungen statt, Amazon selbst verändert die Preise der eigenen Produkte bis zu 8x die Stunde. Wer sich manuell auf so eine Aufgabe einlässt, hat am Ende des Tages nicht mehr viel Zeit für anderes, was dazu führt, dass andere Metriken vernachlässigt werden und das Seller Rating ebenfalls schlechter ausfallen kann.

Statisches Repricing

Sie verwenden für Ihre Preisgestaltung eine statische Repricing-Software, die den Preis identifiziert, der benötigt wird, um die Buy Box zu gewinnen, und anschließend Ihre Produktpreise automatisch an diesen Betrag anpasst. 

Der Vorteil bei der Benutzung eines statischen Repricers ist, dass Sie viel öfter die Buy Box gewinnen werden als vorher und somit auch mehr verkaufen. Zudem müssen Sie nun nicht mehr viele Stunden am Tag damit verbringen, Ihre Preise manuell anzupassen, um mit der Konkurrenz mitzuhalten, sondern lassen den Repricer arbeiten. Sie haben also nun viel mehr Zeit, um andere Sachen zu erledigen. 

Kommen wir zu den Nachteilen. Es stimmt wohl, dass sie nun – durch den erhöhten Buy Box Anteil – mehr Produkte verkaufen, aber zu welchem Preis? Statische Repricer sind dafür bekannt, nach einer Formel zu arbeiten: Hauptsache günstiger als die anderen. Das daraus entstehende Resultat sind erbitterte Preiskämpfe, aus denen keine der verkaufenden Personen einen Vorteil zieht.   

Dynamisches Repricing

Um die notwendigen Preisanpassungen auf Amazon vorzunehmen, verwenden Sie eine dynamische Repricing Software, die den Preis ermittelt, den Sie für die Buy Box benötigen. Anschließend setzt der Dynamic Repricer Ihre Preise auf diesen Betrag, erhöht dann aber – im Gegensatz zur statischen Amazon Repricing Software – schrittweise Ihre Preise auf den höchstmöglichen Betrag den Sie verlangen können, ohne dass Sie die Buy Box verlieren.

Der Vorteil bei dieser Form von Pricing ist, dass Sie häufiger in der Buy Box sind und gleichzeitig zum höchstmöglichen Preis verkaufen.

Der Nachteil, der von einigen Verkäufern ins Feld geführt wird, ist jedoch, dass Ihre Preisstrategie stark von einer Software bestimmt wird und Ihnen daher „die menschliche Note“ fehlt, wenn Sie so wollen. 

Dies muss nicht unbedingt der Fall sein. 

Mit der richtigen Repricing Strategie können Sie nur gewinnen.

Auch beim Einsatz einer Repricing-Software hat der Verkäufer immer noch die volle Kontrolle über seine Preisstrategie. Es steht Ihnen frei, den Markt und die Preise Ihrer Konkurrenz zu analysieren und den dynamischen Repricer entsprechend Ihrer Erkenntnisse anzupassen. Dies kann sogar zu besseren Ergebnissen führen. Die meisten Verkäufer*innen neigen einfach dazu, sich komplett auf ihre Repricer zu verlassen, weil es die bequemste Lösung darstellt und sie sich anderen Aufgaben widmen können. Ein guter Repricer wird Ihnen auch mehrere Strategien zur Auswahl anbieten, um sicherzustellen, dass Ihr Geschäft am meisten profitiert!  

Repricer ≠ Repricer

Repricer im Vergleich: es gibt mehrere Sachen, die Sie im Vorhinein planen können, wenn Sie sich einen Repricer für Ihr Unternehmen zulegen wollen. Ihr Englisch ist etwas eingerostet? Prüfen Sie, ob der Repricer auf deutsch funktioniert und – viel wichtiger – ob das Unternehmen deutschen Kundenservice anbietet. Zudem ist jeder Amazon Repricer auf unterschiedliche Unternehmensmodelle spezialisiert. Bevor Sie sich für eine spezifische Software entscheiden, prüfen Sie also zunächst, ob Sie damit alle geplanten Preisstrategien Ihres Unternehmens umsetzen können, um den höchsten Gewinn zu erzielen. 

Fazit

Früher war es damit getan, wenn man die Preise der Konkurrenz im Auge behielt und die eigenen Artikelpreise dementsprechend anpasste. Das große Wachstum im Bereich des Onlinehandels hat nun aber dazu geführt, dass heute sehr viel Zeit eingeplant werden muss, wenn man eine passende Amazon Preisstrategie für jede Eventualität parat haben will. 

Wer dies manuell machen will, muss damit rechnen, dass er/sie zu nicht mehr viel anderem kommen wird. Wer mit einem statischen Repricer arbeitet, muss damit rechnen, dass es früher oder später zu einem Preiskampf kommen wird, an dem jeder profitiert, nur nicht die verkaufenden Personen.

Am Ende des Tages läuft es auf Folgendes hinaus: Dynamische Repricer vs alle anderen Optionen. Und dynamisches Repricing gewinnt – aus vorgenannten Gründen – immer. Bei der Auswahl des Anbieters sind jedoch noch ein paar Kriterien zu beachten. 

Bildnachweise in der Reihenfolge der Bilder: © feodora – stock.adobe.com / © stokkete – stock.adobe.com / © chiew – stock.adobe.com / © William W. Potter – stock.adobe.com

SellerLogic Repricer
Ermöglicht mittels dynamischer und intelligenter Preissteuerung, die Produkte in der Amazon Buy Box zu platzieren und zum höchstmöglichen Preis zu verkaufen.
SellerLogic Lost & Found
Überwacht FBA-Prozesse auf mögliche Fehler und unterstützt Händler bei ihren Erstattungsansprüchen gegenüber Amazon. Der Händler schickt die Fälle via Copy & Paste an Amazon.